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Meldung

ISWA Features SUS ENVIRONMENT's Biodiversity Conservation Practices

Die ISWA stellt nach Angaben der Manila Times die Biodiversitätsschutz-Praktiken von SUS ENVIRONMENT in den Mittelpunkt.

ISWA Features SUS ENVIRONMENT's Biodiversity Conservation Practices

ISWA stellt SUS ENVIRONMENTs Biodiversitätsschutz vor – und wir schauen auf unsere Wälder

Damit reiht sich eine Fachmeldung in eine Welle aktueller Berichte aus aller Welt ein, die uns daran erinnert, wie vielgestaltig Naturschutz sein kann. Wer dieser Tage mit offenen Augen durch unsere Wälder geht, sieht rasch, dass jede Struktur zählt: ein liegen gebliebener Ast, ein morscher Stumpf, eine alte Tanne am Wegrand.

225 Quadratkilometer Wüste unter Schutz

Am ausführlichsten ist derzeit eine Meldung von Emirates 24|7: Das Dubai Desert Conservation Reserve (DDCR) erstreckt sich über 225 Quadratkilometer, etwa fünf Prozent des Emirats Dubai. Es gilt als zweitgrößtes Naturschutzgebiet Dubais und erstes nationales Schutzgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate. Sanddünen, Kiesebenen und Ghaf-Wälder bilden hier eine Mosaiklandschaft, in der 562 Arten eine Heimat finden – darunter 142 Vogelarten, 22 Säugetiere, 28 Reptilien, 298 wirbellose Tiere und 72 Pflanzenarten.

Unter den Bewohnern ragen Arabischer Oryx, Arabische Sandgazelle und Berggazelle heraus, dazu kommen Wüstenhuhn, Ohrengeier und Uhu. Auch Gordons Wildkatze und die Ägyptische Dornschwanzagame sind hier heimisch. Die Umweltbehörde DECCA führt Programme zur Zucht und zum Habitatmanagement durch und betreibt langfristige Biodiversitätsmonitorings.

DECCA-Generaldirektor Ahmed Mohammed bin Thani wird von Emirates 24|7 mit dem Hinweis zitiert, dass Naturschutzgebiete eine langfristige Investition in das Naturkapital Dubais seien. Sie schützten nicht nur Wildtierarten, sondern stärkten auch die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme gegenüber dem Klimawandel und unterstützten die Nachhaltigkeitsziele für künftige Generationen. Genau diese Haltung – langfristig zu denken, Art für Art – lässt sich auch auf unsere Breiten übertragen.

Weitere Meldungen am Rand

The Alpena News titelt „Historical forest biodiversity changes conservation efforts" – ein Stichwort, das für unsere Region besonders relevant ist. Auch der Oberpfälzer Wald hat im Lauf der Jahrhunderte tiefgreifende Wandlungen durchlaufen: vom bewirtschafteten Mittelwald über die Fichtenmonokulturen des 20. Jahrhunderts bis zu den Mischwald-Initiativen der Gegenwart. Welche Spuren diese Phasen in der Artenzusammensetzung hinterlassen haben, ist eine Frage, die uns bei jeder Exkursion wieder begegnet.

Die New Indian Express berichtet unter dem Titel „Game of Thorns" von einem Forstbeamten aus Assam, der gefallene Baumdornen zu Kunstwerken und Werkzeugen des Naturschutzes verarbeitet. Die Idee dahinter – aus dem, was der Wald von sich aus hervorbringt, mehr zu machen als bloße Wegwerfware – passt zu unserem Verständnis von Naturerleben.

Was wir bei unseren Wegen beitragen können

Auch wenn die Lebensräume sich unterscheiden – ob Wüste, ob nördlicher Mischwald –, folgen sie doch ähnlichen Regeln. Wo Strukturen vielfältig bleiben, wo Totholz liegen darf, wo verschiedene Altersstufen nebeneinander wachsen, da finden mehr Arten zueinander. Wer auf unseren vereinseigenen Pfaden unterwegs ist, kann das unmittelbar beobachten.

Drei kleine Beiträge, die wirken: Totholz und Reisig liegen lassen, wo es gefahrlos möglich ist. Markierte Wege nicht verlassen, damit empfindliche Bodenvegetation geschont wird. Und wer Seltenes sieht – eine Wildkatze am Wegesrand, einen seltenen Specht, eine ungewöhnliche Pilzart – teilt die Beobachtung dem Verein mit. Aus vielen solchen Meldungen entsteht über die Jahre ein Bild unserer regionalen Artenvielfalt, das den aufwendigen Monitorings in den großen Schutzgebieten dieser Welt in nichts nachsteht – nur eben näher am Haus.